Eine Ära ist zu Ende – Abschied im Seniorentreff
Die Geschichte der Altentagesstätte im Haus der Begegnung ,die Anfang der 80er Jahre durch die Initiative von Herrn Kastellan aus dem Pfarrgemeinderat begann, fand nun ihren Abschluss: Die ehrenamtlichen Betreuerinnen, die noch regelmäßig für eine offene Tür gesorgt haben verabschiedeten sich mit einer Träne im Knopfloch aus ihrer bisherigen Wirkungsstätte. „Zu Beginn trafen sich hier jeden Montagnachmittags 30 Leute bei Kaffee und Kuchen. Ein toller Treffpunkt!“ erinnert sich Anni Poerschke, die seit über 20 Jahren mitmachte an die gute Resonanz. Daraus entstanden Kartenspiel- und Handarbeitskreise.
In den Öffnungszeiten übernahmen immer wieder Ehrenamtliche die Organisation, sorgten für Kaffee, Ordnung und Kontakte. Namen wie Frau Kastellan, Frau Schmale, Frau Reschke, Frau Eiting, Frau Meyer, Frau Wiepen, Frau Okun oder Frau Rademacher gehören zum Aktivenkreis der vielen Jahre.
Inzwischen sind die damaligen Besucher gestorben oder kommen nicht mehr so leicht aus dem Haus.
Für eine Neugestaltung der Angebote für Senioren in diesen Räumen gibt es noch keine tragfähigen Ideen, wohl aber die Zuversicht, dass die Räume Platz bieten für die Interessen und Anliegen für Menschen in der 2.Lebenshälfte. „Vielleicht müssen wieder junge Alte, so wie wir mit 50 Jahren einfach für sich etwas organisieren, was Spaß macht, Verbindungen knüpft und heute dran ist.“ überlegt Anni Kraft, die nach 10 Jahren „Dienst“ auch weiterhin bei den monatlichen Seniorennachmittagen im Haus der Begegnung mitmischt.
Regina Goebel kam vor 3 Jahren dazu und kommt gerne ins Haus der Begegnung :„Immer ist jemand da, der sich freut, dass einer Zeit mitbringt!“ Wofür sie die demnächst einsetzen will, lässt sie noch offen. Für gute Ideen ist nicht nur sie zu haben.
Stellvertretend für Alle, die bisher die Altentagesstätte offen hielten, dankte Frau Hölscheidt im Namen der Gemeinde den drei Frauen mit einem kleinen Präsent.

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